Auge in Auge mit dem Uckermark-Stör

Hallo Freunde, hier ist Euer Hirsch Hannibal. Das war ja am vergangenen Wochenende mal wieder eine große Truppe, die sich meiner Wanderung angeschlossen hatte. Bei herrlichen Wetter marschierten rund 70 Wanderfreunde durch die uckermärkische Heide in Richtung der alten Blumberger Mühle mit.  Unterwegs gab ich ein paar schöne Geschichten rund um den Wolletzsee, die Welse und die umliegenden Orte und Mühlen zum Besten.

Aber der Höhepunkt war die Besichtigung eines besonderen Edelfisches, dem Stör, der durch Fischer Klaus-Peter Gensch und seine Männer seit einigen Jahren auf dem alten Mühlengelände gezüchtet wird. Also ich frage mich ernsthaft, wer wohl mehr gestaunt hat. Der Stör, weil ihn so viele Besucher in der Samstagsnachmittagsruhe belästigt haben oder wir über einen Exoten in unseren einheimischen Gewässern, den wir im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erleben durften. Interessant war schon zu erfahren, was der Unterschied zwischen einem baltischen und sibirischen Stör ist, wie man Kaviar gewinnt und was bei der Zucht beachtet werden muss. Natürlich konnte jeder Teilnehmer auch mal ein Stück Stör probieren.

Das reichte allerdings nicht zum Sattwerden und deshalb hatte Hirschschwimmen e.V. wie immer einen kleinen Imbiss mit Bockwurst, Wiener, selbstgebackenem Kuchen, Tee und Glühwein vorbereitet.

Die meisten entschieden sich, den Rückweg zu Fuß anzutreten. Wer nicht laufen wollte, konnte im Rufbus ab dem NABU-Informationszentrum mitfahren. Abends dürfte zwar für alle Teilnehmer ordentlich Schuhpflege angesagt gewesen sein, denn die Wanderwege waren teilweise recht schlammig, doch das ist sicherlich ein geringer Preis für ein besonderes Wandererlebnis. Einen besonderen Dank an die Mitstreiter von Hirschschwimmen e.V. und die Fischerei Gensch, die das Ganze möglich gemacht haben. Die nächste Wandertour mit mir gibt es dann am 19. April mit einer zünftigen Osterolympiade.

Bis bald

Euer Hirsch Hannibal