Ein "Quak" hallte über den Mündesee

Als am Samstag Nachmittag mehrfach ein gewaltiges „Quak“ über den Mündesee schallte, so war das keine Froschinvasion, sondern der Schlachtruf des Angermünder Indianerstammes der „Mündesee-Kröten“. Häuptling Hirsch Hannibal und viele Kinder aus Angermünde und Umgebung gründeten zum Fest der „Rothäute“ und solche, die er werden wollten, ihren eigenen Stammesclan. Doch vorher mussten die kleinen und großen Gäste des ersten Kinderfestes vom Verein Hirschwimmen e.V. an der Mündesee-Promenade am Café Seeblick zahlreiche Prüfungen bestehen. Im Indianerdorf „Maverland“ veranstaltete Cowboy Jim Hufeisenwurf-Kämpfe, Lassospiele und stritt mit Hirsch Hannibal, wer besser quaken konnte.

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Hasenbabys und andere Kleinigkeiten

Eiertrudeln im Kaisergarten.Nicht nur was für die Kleinen...
Foto: Michael-Peter Jachmann

Gelungene Osterwanderung mit Hirsch Hannibal

Rund 40 kleine und große Osterwanderfreunde folgten am Samstag bei strahlendem Sonnenschein dem Osterhasen und Hirsch Hannibal zu der schon traditionellen Osterwanderung des Vereins Hirschschwimmen e.V. Hannibal hatte doch glatt vergessen, welche Route zum Ziel führte. Glücklicherweise hatte der Osterhase im Angermünder Stadtgebiet fünf Ostereier mit Hinweisen auf den Wanderweg versteckt, die die kleinen Gäste finden mussten. Besonders das letzte Versteck am Markt in der Schwedter Straße war sehr schwer zu finden gewesen. Letztendlich führte der Weg in den alten Kaisergarten, wo neben Kaffee und Osterkuchen auch noch verschiedenen Osterprüfungen zu absolvieren waren. Die kleinen Osterolympioniken schlugen sich beim Eiertrudeln und Eierhindernislauf wacker und dürften zur Belohnung Osterhasen und Überraschungseier einsammeln. Auch der kleine Streichelzoo mit Hasenbabys fand besonders bei den Kleinsten großen Anklang. Für die erwachsenen Teilnehmer gab es eine besondere Überraschung. Auf der Wanderung hatte Hirsch Hannibal alias Stadtführer Steffen Tuchscherer von der kulinarischen Historie der Stadt erzählt. Wer kannte schon die Angermünder Likörmarke „Windstärke 11“ oder wusste, dass im heutigen Restaurant „Grambauers Kalit“  der Angermünder Consumverein „Ameise“ gegründet worden war. Als Ostergeschenk erhielten die Gäste dann ein Kochbuch mit regionalen Rezepten.

„Es war eine rundum gelungene Wanderung“, so das einhellige Urteil der Gäste. Die nächste Veranstaltung des Vereins Hirschschwimmen e.V. startet am 30. Mai. Dann wird der Mündesee in ein großes Indianerbiwak verwandelt


Das Team vom Catering ist zufrieden! Foto: Michael-Peter Jachmann