Auf der Suche nach den „dicken“ Eiern

Osterwanderung mit Hirsch Hannibal

Auch in diesem Jahr veranstalten Hirsch Hannibal und der Verein Hirschschwimmen e. V. die schon traditionelle Osterolympiade am Ostersamstag, dem 4. April. Ein großer Fest- und Turnierplatz wurde extra für dieses Ereignis vorbereitet. Ärgerlicherweise hat Hirsch Hannibal vergessen, wo die Osterolympiade stattfinden soll. Deshalb hat der Osterhase fünf dicke Ostereier in der Stadt versteckt, die Hinweise auf den Osterturnierplatz enthalten. Jetzt ist es an den kleinen und großen Teilnehmern, diese Eier zu suchen und den Weg zu finden. Unterwegs wird wieder Hirsch Hannibal, alias Stadtführer Steffen Tuchscherer, einige interessante Geschichten aus der Angermünder Historie zum Besten geben, diesmal dreht sich alles um kulinarische Ereignisse, regionale Küche und gastronomische Eigenheiten der Region.

Am Turnierplatz angekommen, startet für die kleinen Teilnehmer der eigentliche Osterwettkampf mit vielen kniffligen Aufgaben. Aber auch die großen Osterwanderer müssen sich Prüfungen stellen. Als Lohn winken kleine Ostergeschenke. Natürlich ist am Turnierplatz für ausreichend Essen und Osterwasser gesorgt. Wer mitmachen möchte, kann sich beim Tourismusverein, bei den Marktfotografen, im Café Seeblick oder direkt unter 0 1520 56 89 680 anmelden. Die Teilnahme-Gebühr beträgt acht Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder. Start ist am 4. April, um 15 Uhr am Café Seeblick am Krötenberg am Mündesee.

Als wir den Hauptmann von Köpenick schnappten

Also liebe Freunde, ich kann euch sagen, das war ja schon fast eine Demo am Treffpunkt zur Hirsch-Winterwanderung 2015. Über 70 kleine und große Gäste folgten mir auf den Spuren von Recht und Ordnung. Es gab ja genug zu erzählen über das Polizeikreisamt am alten Galgenberg, den Folterkeller in der Straße des Friedens 5 oder das Angermünder Verlies im Pulverturm. Und wer hat schon gewusst, dass es im 19. Jahrhundert eine Wohlfahrtspolizei gab oder das 1929 in unserer Stadt ein Trickbetrüger als falscher Kriminalkommissar die Bürger foppte. Apropos Betrüger, da hat uns doch tatsächlich so ein Hallodri fast reingelegt. Im Friedenspark gesellte sich ein Ingenieur August von Zander zu uns und wollte zur Post geführt werden. Dort stellte sich dann heraus, dass er mit einem gefälschten Scheck die königlich-preußische Post betrügen wollte. Gott sei Dank waren die kleinen Teilnehmer auf Draht und entlarvten den Gauner. Der wurde dann vom Landjäger festgenommen und es stellte sich heraus, dass er ein berühmter Trickbetrüger, bekannt als der Hauptmann von Köpenick, war. Zu guter Letzt warfen wir einen Blick in den Zellentrakt im alten Gefängnis und besuchten die moderne Polizeiwache. Dazu gab`s „Knastessen“ vom Feinsten und ein paar dunkle Gestalten in den Zellen ließen manchen Teilnehmer erschauern. Alles in allem war es eine gute Runde. Bedanken möchte ich mich natürlich bei meinen Mitstreitern vom Verein Hirschschwimmen e.V., die solche Events überhaupt erst möglich machen und ein großes Dankeschön geht auch an die Beamten der Polizeiwache für ihre Unterstützung. Auch allen anderen Unterstützern möchte ich herzlich danke sagen. Dann bis zum nächsten Mal. Am 4. April startet die Hirsch-Osterolympiade und ich kann euch sagen, da warten ein paar ganz dicke Dinger auf euch.

Bis bald

Euer Hirsch Hannibal