Ein Junge wird bester Jäger

Ein Junge wird bester Jäger

Hallo liebe Freunde des Hirschschwimmens, hier ist wieder euer Hirsch Hannibal, noch ganz geschafft vom Hirschfest am 9. Juni. Der Verein Hirschschwimmen e.V. und das Cafe Seeblick hatten zum 5. Jubiläum eine Menge Überraschungen vorbereitet. Da ging bei uns am Mündesee ordentlich der Hirsch ab.

Beim Schwimmwettkampf hatten es sich Bürgermeister Wolfgang Krakow und ich in unseren Schwimmsesseln gerade mit einem Glas Sekt ganz gemütlich gemacht, als uns unser Zugboot kurz vor dem Ziel ins Wasser entließ. Kinder war der Mündesee eiskalt. Deshalb hatten sich auch bloß 11 Jäger getraut dem Hirsch hinterher zu schwimmen. Mit dem Knall des Startschusses und dem Aufstieg von Manfred Bredows Tauben waren uns die Verfolger dicht auf den Fersen. Nicht die alten Hasen, sondern vielmehr ein junger Jäger, gerade mal 11 Lenze alt, ließ alle anderen hinter sich. Glückwunsch an Carlo Krüger aus Angermünde. Der Wanderpokal bleibt erst einmal in Angermünder Händen. Den zweiten Platz erreichte René Berwing aus Stolpe, einer der Vorjahressieger. Volker Tscherner aus Schwedt und schon langjähriger Hirschjäger sowie Jan Mehlberg aus Dresden teilten sich punktegleich den dritten Platz. Man sieht, sogar die Sachsen mischen beim Angermünder Hirschschwimmen mit. Beste weibliche Schwimmerin wurde Annett Wolff.

Natürlich ging es nach dem Schwimmwettkampf noch munter weiter am See. Während die Sieger ihre Ehrung auf der großen Bühne auf dem Marktplatz entgegen nahmen, verzauberte Magier Dr. Flamini groß und klein mit seinen Kunststücken. Eine ganz besondere Freude machten uns die Kinder der Kita „Haus der kleinen Zwerge“ mit der Aufführung vom Hirschlied. Damit habe ich endlich eine eigene Hymne. Vielen Dank noch einmal dafür. Die kleinen Gäste konnten dann beim Hirschpuppentheater erleben, wie Hirsch Hannibal den Hauptmann von Köpenick auf`s Kreuz legte.

Auch beim Kastenbootrennen lieferten sich die Teams einen großartigen Wettkampf und den Zuschauern ordentliche Lachkrämpfe. So viele Versionen, wie ein Boot kentern kann, haben wir noch nicht gesehen. Sieger wurden die „Gelbies“ vertreten durch das Vater und Sohn –Gespann Peter und Kevin Gelbhaar, dicht gefolgt von den „Hirschen“, dem Team mit Seeblick-Chefin Nicole Schmidt und Bruder Marco.

Später kamen mir sogar fast die Hirschtränen, als unser Verein vom Cafe Seeblick einen großen, knuddeligen Plüschhirsch geschenkt bekam. Der erhält seinen Platz natürlich im Vereinslokal.

Nach einer Verschnaufpause, wo sich alle Besucher erst einmal mit Bier, Bowle, Bratwurst und Steak stärken konnten, ging dann im großen Feltzelt am Cafe Seeblick die Luzzi ab. Gute 300 Gäste fieberten mit der deutschen Elf beim EM-Auftaktspiel gegen Portugal. Da mussten sie ja auch gewinnen. Etwas besinnlicher, aber dafür umso eindrucksvoller zauberten dann die Kameraden des Bad Dobberaner Feuerwehrvereins eine Wasser-Licht-Sinfonie, wie sie am Mündesee noch nicht zu sehen war. Wer dann noch nicht müde war, konnte mit uns das Hirschbeim schwingen. Morgens um vier habe ich es dann endlich zurück in mein Stadtwappen geschafft. Also das war ein Spaß. Aber damit ist das Programm noch nicht beendet. Neben Nacht- und Weihnachtswanderung gibt es im Spätsommer noch das Hirsch-Kutschen-Korso. Also bleibt dabei und bis demnächst!

 

Euer Hirsch Hannibal